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BBT - Team der Bestandsbetreuung Wiederkäuer

Hier finden Sie nähere Informationen zu unseren wissenschaftlichen Projekten!

Projekte der Abteilung Bestandsbetreuung beim Wiederkäuer:
  • Praxisrelevante Überwachung des Energiestoffwechsels bei Schafen:

In dem Projekt werden Schnelltests zur Diagnostik von Ketose beim kleinen Wiederkäuer für die Substrate Blut, Harn und Milch evaluiert. Hierbei wird die Fähigkeit verschiedener Schnelltests zur frühzeitigen Erkennung von Mehrlingsträchtigkeiten und/oder dem Auftreten von Trächtigkeitstoxikosen untersucht. Aus den Ergebnissen dieser Studie sollen konkrete Empfehlungen an schaf- und ziegenhaltende Betriebe sowie Tierärzte gegeben werden, welcher Zeitpunkt und Test am besten geeignet ist, ketotisch erkrankte Tiere frühzeitig zu erkennen und ggf. einer Behandlung zuzuführen.

  • Bakteriologische und zytologische Untersuchung der Gebärmutter des Rindes im Verlauf des Puerperium:
Im Rahmen der Studie werden die Veränderungen der Gebärmutterrückbildung nach der Geburt (Puerperium) durch bakteriologischen und zytologische Untersuchungen dargestellt. Ziel dieser Studie ist es, mehr Kenntnisse über den Verlauf des Puerperiums zu erhalten und das Auftreten von Gebärmutterentzündungen (subklinische Endometritiden) zu untersuchen.

  • Repeat Breeder Cows - Diagnostische Möglichkeiten:

In dieser Studie werden von 400 Problemkühen, das sind klinisch gesunde, aber nach mehr als 3 Versuchen nicht tragend gewordene Tiere, Proben (Abstriche mittels Cyto-Brush-Technik) aus der Gebärmutter entnommen. Das gewonnene Material wird zytologisch und bakteriell auf das Vorhandensein einer subklinischen Gebärmutterentzündung untersucht. Des Weiteren wird die Probe durch ein Speziallabor mittels Gentests (RNA) auf Entzündungsmediatoren (z.B. Interleukin) und auf Viren getestet. Die Ergebnisse sollen helfen, die Entstehung von Repeat Breeder Cows besser zu verstehen und daraus eventuell Behandlungsstrategien zu entwickeln.

  • Fortbildung in der Nutztierpraxis (Umfrage):

An der Online-Umfrage nahmen mehr als 200 Tierärzte und Tierärztinnen statt. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer gab an, bis zu fünf Fortbildungen pro Jahr zu besuchen. Fortbildungen über das Internet wurden bisher von weniger als der Hälfte der Teilnehmer getestet. Der bekannteste E-learning-Anbieter ist Vetion.de. Als wichtigste Themen für die Praxis wurden Fruchtbarkeitsstörungen und Stoffwechselkrankheiten angegeben.

  • Schmerzmanagement beim Enthornen von Kälbern:
In einer klinischen Studie wurde der Einsatz von Flunixin zum Schmerzmanagement beim Enthornen von Kälbern in einer randomisierten, kontrollierten und verblindeten Studie getestet. Es hat sich gezeigt, dass neben einer Lokalanästhesie, die bei allen Kälbern durchgeführt wurde, durch die Gabe von Flunixin das Schmerzmanagement bei Enthornen von Kälbern verbessert werden kann.
  • Management der Tiergesundheit (Umfrage unter Landwirten):

In einer Online-Umfrage mit mehr als 1000 teilnehmenden Landwirten wurden verschiedene Aspekte der Tiergesundheit und Herdenbetreuung erfragt. Als vorläufiges Ergebnis zeigt sich, dass in Fragen der Tiergesundheit Tierärzte mit weitem Abstand den wichtigsten Ansprechpartner für die Landwirte darstellen. Einen Wunsch nach besserer Beratung gaben die Landwirte vor allem im Bereich der Fruchtbarkeit und Fütterung sowie der Anpaarungsplanung an.

  • Differenzierung uteropathogener Keime mittels FTIR:

In Kooperation mit dem Institut für Funktionelle Mikrobiologie wird im Rahmen dieser Studie die im Puerperium vorkommende bakterielle Flora der Gebärmutter mittels Fourier-Transform Infrarot (FTIR) Spektroskopie identifiziert und typisiert. Die FTIR Spektroskopie stellt eine in der Veterinärmedizin neue Technologie dar, die nicht nur zur Diagnostik sondern auch für epidemiologische Fragestellungen eingesetzt werden kann. In diesem Kooperationsprojekt wird die Dynamik der bakteriellen Infektion zwischen verschiedenen Betrieben verglichen und die Fähigkeit der Bakterien eine Erkrankung auszulösen, genauer untersucht.

  • Einfluss der Rückenfettdicke in der Spätlaktation auf die Fruchtbarkeit in der Folgelaktation:

In dieser Arbeit werden retrospektiv über 1000 Rückenfettdickenmessungen von Milchkühen am Ende der Laktation bzw. nach dem Trockenstellen ausgewertet. Die Messwerte sind Indikatoren des Gesamtkörperfettes und geben dadurch Hinweise auf die Energiebilanz der Tiere. Es wird der Frage nachgegangen, ob normal konditionierte Tiere in der folgenden Laktation bessere Fruchtbarkeitsergebnisse aufweisen, als unter- oder überkonditionierte Kühe.

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